Die Gewerbekammer des KMU- und Gewerbeverbands Kanton Solothurn (KGV SO) hat gestern Abend bei seinem Mitglied gartenbaumann AG in der Eventlocation «gartenpavillon» in Wangen bei Olten wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Im Zentrum standen die Verabschiedung der neuen Strategie 2026–2030, die Wahl von Kantonsrat Jonas Bader in den Vorstand sowie die Parolenfassungen zu den eidgenössischen Vorlagen vom März 2026.
Die Strategie setzt klare Prioritäten:
- Starke Präsenz und erhöhte öffentliche Sichtbarkeit im ganzen Kanton
- Gezielte politische Einflussnahme für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen
- Moderne, praxisnahe Dienstleistungen zur Stärkung der Mitglieder
- Klare Positionierung als Drehscheibe der Berufsbildung zwischen Betrieben, Schulen und Politik
- Professionelle, schlanke und leistungsfähige Verbandsstrukturen
- Nachhaltige Finanzierung und Verbindlichkeit im Beitragswesen
Mitte Kantonrat Jonas Bader neu im Vorstand des KGV SO
Einstimmig wurde Jonas Bader als Vertreter der Partei Die Mitte in den Vorstand des KGV SO gewählt. Er ersetzt die bisherige Vertreterin Rea Eng-Meister, welche im August demissioniert hat. Jonas Bader ist Kantonsrat, Vorstandsmitglied Holzbau Schweiz, Sektion Solothurn, Chefexperte für die Qualifikationsverfahren der Zimmerleute im Kanton Solothurn sowie Vorstandsmitglied Leistungspartner Bildung Holzbau Schweiz.
Er ist als Inhaber und Geschäftsführer der Holzbau Jäggi Dulliken AG und damit breit im Verbandswesen und in der Berufsbildung verankert.
Parolen zu den nationalen Abstimmungen vom März 2026
Für die eidgenössischen Vorlagen wurden die folgenden Parolen gefasst.
- JA-Parole: Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)
- NEIN-Parole: Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)
Zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung sowie zur Volksinitiative «Bargeld ist Freiheit» wurden keine Parolen beschlossen – es gilt Stimmfreigabe.
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